Mittwoch, 3. Juni 2026

Lieber ein Bett in Stein als ein Stein im Brett

Stein / Pfitschertal
(Mi, 03. - So, 07. Juni 2026)

Es begab sich aber zu einer Zeit Anfang Dezember des Jahres 2025 als ich indirekt und empört auf die Idee gebracht wurde, mir Gedanken über den Bergsomnmer 2026 zu machen.

Und wer meine Einfallslosigkeit kennt, kann sich ca. denken, wie das enden (mit dem Denken) bzw. anfangen (mit den Bergen) sollte.

War ich 2024 und 2025 doch zum alpinen Saisonauftakt über Fronleichnam jeweils zu Foto-Vortrag und kleinem Event mit Rahmenprogramm Wanderungen auf der Rotgüldenseehütte im Lungau (südliches Salzburger) Land, so entschied ich mich kurzerhand für 2026 wieder zum Klassiker: Stein im Pfitschtal/Südtirol.

Trotz der recht durchwachsenen Wetterprognosen, konnte sich die Realität aber sehen lassen, wie ich schon mal in leuchtend grün, blau und weiß (Neuschnee die ersten Nächte !) vorwegnehmen kann:

Ich habe eben ein Herz für diesen kleinen Fleck am Ende der Welt und er für mich...

Aber zurück in den Dezember 2025: Ca. zwei Stunden nach dem externen Ideen-Impuls (manchmal braucht man ja vielleicht einen Stupps - oder man überlegt es sich halt wieder erst (? nein: schon !) wenige Tage vorher ;-)) hatte ich ein paar weitere Ideen, nach zwei Tagen einen Plan, nach zwei Wochen ein Programm in PDF-Form.

Damit und Fotos wie diesen ging ich dann an die Distribution: DAV-Wander-Gruppe bzgl. Tiroler Höhenweg, wilde/neue Truppe mit Hafner-Runde, usw.

Eigentlich fanden sich für jede meiner Ideen freudige Abnehmer.

Interessanterweise ausgerechnet für die Unternehmung in Kleinstgruppe erfolgte die erste Buchung.

Und somit sollten meine Steigeisen und ich diesmal gar nicht so alleine hier in der Ruhe des Pfitschertales weilen, obwohl weder Event noch Vortrag anstanden.

Das mit Stöcken, Steigeisen und Mütze wurde zwar im Vorfeld über Monate gar nicht so ernst genommen, aber bei 30° schwitzen konnte man zu diesem Zeitpunkt vielleicht südlich von Paris, beim Bouldern in Fontainebleau, aber nicht im Schnee hier.

Letztlich steht aber ein fettes Grinsen in, um und hinter dem diesjährigen alpinen Saisonauftakt rund um Gliederscharte, Pfitscher Joch/Landshuter Höhenweg und der Vaishavi-Gedächtnis-Runde auf der Südseite.

Das Wetter zeigt sich - zumindest tagsüber - von seiner wanderbarsten Seite und mit dem Schnee hatte ich ja auch (ausnahmsweise) mal ein wenig Recht:

Die Leihstöcke halten auch, was sie nicht versprachen - spätestens nachdem ein feinfühliger Stockflüsterer am Werk gewesen war.

Und der Puderzucker über den Gipfeln, täglich frisch angerichtet, macht die Sache schon appetitlich, wie ich finde:

Das mitgereiste Mensch ist auch kompatibel und so denke ich, kann da - auch mit Blick in die Ferne - jenseits all der dunklen Wolken noch viel kommen.

Möge die alpine Saison 2026 starten...


Begegnungen:

- eine bergliebende Badeurlauberin mit Skifahrkenntnissen

- Lieblings-Sonja

- 1 Murmeltier

- 1 Murmeltier

- 1 Murmeltier

- 1 Murmeltier


1 Kommentar:

  1. auf-und-davon09 Juli, 2026 22:25

    Ich hoffe ja sehr, dass der Grund für "kein kleines Event in Stein" nicht deine Angst war, wir anderen würden dir das gute Essen wegessen.

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